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  #1  
Old June 15th, 2015, 13:59
derniwi derniwi is offline
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Hallo zusammen,

bei den Treibern gibt es ja die Möglichkeit, einen Haken bei "Nicht während der Betriebssysteminstallation verwenden" zu setzen.

Das macht bei manchen Treibern wohl auch Sinn, damit die Pakete angepaßt und durch ein "schönes" eScript installiert werden können, also über eine setup.exe beispielsweise.

Jetzt frage ich mich aktuell, bei welchen Treibern man diesen Haken eigentlich eher nicht setzen sollte? mittlerweile kommen doch recht viele Treiber noch mit einer Konfigurationsanwendunge daher.

Ganz klar, S-ATA (AHCI oder RAID) oder Netzwerkkartentreiber müssen in die BS-Installation, aber der Rest?

Wie macht ihr das?

Gruß
Nils
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  #2  
Old June 17th, 2015, 15:57
Mel Mel is offline
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der Rest ist zumindest nicht zwingend

also manche legen wert darauf den graka treiber schon während der osd phase mitzubringen, weil da wohl die automatische konfiguration besser funktioniert (wahrscheinlich klappt hinterher sonst die automatische anpassung der auflösung nicht oder so)

klar, wenn du mit der setup.exe arbeiten willst, dann ist es wahrscheinlich ne ganz gute idee ihn nicht schon in der osd phase zu installieren.

du könntest auch sagen: nur die von osd installieren lassen, für die es einen guten grund gibt das zu tun (was ein guter grund ist ist natürlich subjektiv) - macht im zweiflesfall das leben leichter, weil ein treiber dann immer vom installer installiert wird und nicht mal so mal so je nachdem ob's bei der os installation schon eine passende policy gibt oder nicht.
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  #3  
Old June 18th, 2015, 07:24
derniwi derniwi is offline
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Hallo Mel,

genau diesen "guten Grund" suche ich für die meisten Treiber. Daher die Frage, wie die ganzen Kollegen es hier handhaben.
Wer kann mir Gründ "für" oder "gegen" nennen? Ihr müsst ja auch schonmal darüber nachgedacht haben.

Gerade bei den Intel-"Grafikkarten" wird bei der Installation per Setup.exe WinSAT ausgeführt. Dies findet nicht statt, wenn ich den Treiber per OS-Installation einspiele.

Aber klar: wenn die Grafikkarte während der OS-Installation nicht angesprochen werden kann, weil hier die Treiber zwingend notwendig sind, dann ist das ein Grund "für OS-Installation"

Gruß
Nils
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  #4  
Old June 18th, 2015, 08:24
Christoph Steckelberg's Avatar
Christoph Steckelberg Christoph Steckelberg is offline
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Wir benutzen PNP Pakete nur für die Treiber, welche für eine erfolgreiche OSD Installation unbedingt notwendig sind (meistens also nur Netzwerk).
Alle weiteren Treiber werden als normales eScript Package später während der Betankung per setup.exe silent installiert. Die eScript Pakete werden hierfür dynamischen Gruppen zugewiesen, welche über Product und Model aus dem BasicInventory filtern.

Einige Treiber bringen zusätzliche Verwaltungssoftware mit, die nur so mitinstalliert wird. Außerdem ist es im Supportfall einfacher mit dem Hardwarehersteller zu reden, wenn die Treiber auf dem von ihm "vorgeschlagenen" Weg auf die Geräte gekommen sind.
__________________
---<schnipp>---
http://www.benteler.de
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  #5  
Old June 18th, 2015, 15:49
Klaus Salger's Avatar
Klaus Salger Klaus Salger is offline
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Hallo Nils,

also die Treiberpaket, die Du machst sind schon normale PnP-Treiberpakete, Du baust aber eine setup.exe rein.
Die Zuweisung läuft also über die PnP-Mechanismen, richtig?

Ich paketiere vorzugsweise alle Treiber als normale PnP-Pakete und lasse sie auch schon während der OS-Installation installieren.
Warum? Weil's (meistens) geht, relativ simpel ist und von den Herstellern voll unterstützt wird.
Nur wenn ein Treiber irgendwelche Spezialitäten mitbringt, die nur per setup.exe installierbar sind, dann läuft er halt nach der OS-Installation.

Interessant finde ich als Alternative auch die Möglichkeit gleich alle Treiber für ein bestimmtes Modell über ein Paket zu installieren.
Treiberpaket für ein Modell oder eine Familie vom Hersteller herunterladen (z.B. HP SmartStart), bei Bedarf konfigurieren und in ein Softwarepaket packen, den Maschienen zuweisen, fertig. Welche Treiber aus dem Paket zu installieren sind wird automatisch erkannt.
NIC, Storage, Grafik (wegen der passenden Auflösung) als PnP währen der OS-Installation und (ohne Grafik) ins Bootenvironment, der Rest kommt über's Hersteller-Treiberpaket.
Aktualisiert wird danach bei Bedarf im Regelfall nur das Paket mit allen Treibern, die PnP-Pakete bleiben wie sie sind solange sie funktionieren.

Ciao
Klaus
__________________
Klaus Salger | IT Consultant
www.axoquent.de/blog
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  #6  
Old June 19th, 2015, 07:09
XN04113 XN04113 is offline
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In unserer Umgebung wird wie folgt vorgegangen:
a) es gibt getrennten Pakete für WinPE und die OS Versionen
Das gibt die Flexibilität mal einen Treiber am OS auszutauschen ohne WinPE anfassen zu müssen.
b) bei der OS Installation werden nur minimal erforderlichen Treiber mitgegeben, das sind in der Regel Storage und LAN
Zum einen will ich in der Phase keine Pakete die eine EXE aufrufen und zum anderen will ich Fehler durch falsche Treiber in dieser Phase vermeiden da sehr schwer debugbar.
c) inzwischen sind die meisten Treiberpakete mit einem EXE Aufruf versehen
Bei solchen Treibern wie Grafik, Sound, USB kommen heute massig Tools mit die zum einwandfreien Betieb erforderlich sind und da vertraue ich eher dem Herstellersetup als einer PNP Installation durch DSM. Inzwischen habe ich sogar das Chipsatz Paket auf EXE umgestellt weil es so einfacher ist.
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  #7  
Old June 19th, 2015, 08:08
derniwi derniwi is offline
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Originally Posted by XN04113 View Post
Zum einen will ich in der Phase keine Pakete die eine EXE aufrufen und zum anderen will ich Fehler durch falsche Treiber in dieser Phase vermeiden da sehr schwer debugbar.
Eine .exe wird aber in der OS-Installationsphase nicht ausgeführt, hier werden meines Wissens nur die für diese Phase erlaubten Treiberverziechnisse kopiert, also aus dem jeweiligen Paket das Verzeichnis
Code:
.\Extern$\drv\{ID}\
Und Windows sucht dort nach .inf-Dateien und installiert diese.

Also wird hier eigentlich recht wenig kopiert und verarbeitet, später kommt dann der FrontRange-Client (sprich der Service Installer) und arbeitet die Pakete nochmals ab. Ist dort ein InstallPnPDevice, wird dieses aufgerufen und für Windows der Treiber installiert. Ist er schon drauf, kein Problem. Und bei Paketen, die während der OS-Installation nicht erlaubt sind, werden diese dann hiermit erstmalig verteilt.

Die anderen Befehle werden dann erst in dieser Phase abgearbeitet.
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  #8  
Old February 21st, 2017, 15:51
MarioK MarioK is offline
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Hallo,

wollte das Thema nochmal aufgreifen. Bräuchte da ein paar mehr Details.

Wenn das Treiberpaket während der OS-Phase "installiert" wird, dass PNP Paket aber ein Setup aus dem Ordner .\Extern$\setup ausführt und der Ordner .\Extern$\drv leer ist.

Welche Verzeichnisse aus dem .\Extern$ werden während der OS-Phase berücksichtigt? Wie verhält es sich, wenn man unter .\Extern$ ein Unterverzeichnis mit einem Setup hat? Wird das auch kopiert? Oder wird nur der Ordner .\Extern$\drv berücksichtigt?

Gruß und danke vor ab!
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  #9  
Old February 21st, 2017, 16:54
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NicoS NicoS is offline
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Hallo Mario,

Treiber, die eine setup.exe solltest du NICHT während der Installation verwenden, sondern nur welche die per INF Datei paketiert sind.

Es läuft technisch (vereinfacht ausgedrückt) so ab, dass der Treiber vom WinPE Client heruntergeladen wird, ins Drivers Verzeichnis gelegt wird, und Windows während dem Setup mitgegeben wird: Wenn du Treiber suchst... schau auch DORT rein.

Das funktioniert nicht mit Executables.
In deinem extern$ Verzeichnis des Paketverzeichnisses liegt eine prjconf.inf. Dort sind die HardwareIDs mit dem zugehörigen PFAD pro Hardware ID berücksichtigt. Das ist das was dann auch heruntergeladen werden würde. Nicht das was du sonst noch "irgendwo" einbaust.

Grundsätzlich meine Empfehlung: Ausschließlich den Netzwerkkartentreiber während der OS Installation heranziehen. Alle anderen erst danach.

Gruß
__________________
- Nico Schmidtbauer
Fujitsu TDS GmbH
Privater Blog - Generelle IT & Deployment Themen, DSM Themen und DSM Automatisierung via PowerShell
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  #10  
Old February 21st, 2017, 17:07
Mel Mel is offline
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da werden nur die extern$\drv sachen berücksichtigt.
im grunde genommen wird da windows gesagt: "wenn du treiber brauchst - da liegen sie" und der rest ist die normale windows treiber integrationsgeschichte. also insbesondere werden hierbei die eScripts nicht ausgeführt.
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