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  #1  
Old January 18th, 2012, 10:26
Antosch Antosch is offline
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Ausrufezeichen DSM Imaging mit Microsoft Boardmitteln (WIM)

Hallo zusammen,

ich habe mir folgendes überlegt und auch umgesetzt.
Statt das kostenpflichtige DriveSnapshot für das Intelligente Imaging von DSM zu benutzen, habe ich mir das WAIK 3.0 geschnappt.

Den Ablauf kann sich jeder vorstellen.
- Installation einer Windows 7 SP1 Pro Workstation mit allen Patchen bis Dato
- Installation der System und Standard Software via DSM (av software, adobe reader, office usw.)
- Sysprep, Shutdown
- WinPE boot vom Stick
- via ImageX das Laufwerk C: in eine install.wim geimaged
- Neue OS Source in DSM angelegt usw.

Ich war überrascht wie reibungslos das Ganze verlief. Die stark komprimierte install.wim liegt bei ca 4,3 GB. Dennoch dauert die Installation einer Standardworkstation nicht mehr als 20 Min.
Wenn man bedenkt, dass sämtliche patche und Anwendungen bereits integriert sind, sind 20 Minuten ein Witz

Wenn diese Methode nicht gerade illegal ist (warum auch immer), sehe ich momentan nur Vorteile.
- Hohe Flexibilität da die Installation weiterhin unattended und file basiert bleibt, keine starre blockbasierte Imaginglösung
- kurze Installationsdauer trotz integrierter Anwendungen und Patche
- lässt sich super in DSM integrieren

Seht ihr irgendwelche Nachteile bzw. NoGo´s?

und falls das Thema schon irgendwo im Forum aufgetaucht ist, bitte nicht gleich in der Luft zerreißen
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  #2  
Old January 18th, 2012, 10:43
Frank Scholer's Avatar
Frank Scholer Frank Scholer is offline
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Hallo Antosch,
Quote:
Wenn diese Methode nicht gerade illegal ist (warum auch immer)
Nein, ist sie nicht - sogar Microsoft empfiehlt ja dieses Vorgehen...
Quote:
Hohe Flexibilität da die Installation weiterhin unattended und file basiert bleibt, keine starre blockbasierte Imaginglösung
Naja, das Windows 7 Setup ist ja eh immer ein Imaging (das Install.wim von der DVD ist ja auch nix anderes als ein gesysprepptes Image) - aber du hast sicher recht: im Vergleich mit DriveSnapshot oder Acronis oder was auch immer, ziehen hier halt z.B. die vorgesehenen Mechanismen zur dynamischen Treibereinbindung etc.

Insofern: ich finde das auch sehr cool und hab's bei einigen Kunden auch schon so gemacht...
Quote:
Seht ihr irgendwelche Nachteile bzw. NoGo´s?
Viel fällt mir nicht ein, zwei Dinge vielleicht:
  • das funktioniert so nur für Windows 7 - d.h. ältere Betriebssysteme sind hier außen vor (es gibt noch genug Kunden, die noch XP einsetzen und im Zuge von Leasing-Wechseln etc. auch jetzt noch XP deployen müssen) und benötigen daher das "klassische" Imaging
  • wenn es sich tatsächlich um Massen-Rollouts handelt (ich denke jetzt mal an Konzerne mit 5-stelligen Client-Anzahlen), dann hätte man vermutlich ganz gerne eine Multicast-Verteilung der Images. Das kann das Verfahren natürlich nicht...
Grüße Frank
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  #3  
Old January 18th, 2012, 13:04
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Originally Posted by Frank Scholer View Post
wenn es sich tatsächlich um Massen-Rollouts handelt (ich denke jetzt mal an Konzerne mit 5-stelligen Client-Anzahlen), dann hätte man vermutlich ganz gerne eine Multicast-Verteilung der Images. Das kann das Verfahren natürlich nicht...
... wenn die sourcen zwischenzuspeichert, kann man natürlich beliebige daten per multicast verteilen und dann installieren.
insofern ist das kein problem des verfahrens, sondern liegt lediglich an der nichtverfügbarkeit des zugehörigen tools
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  #4  
Old January 18th, 2012, 13:19
Markus.Zierer Markus.Zierer is offline
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Also ich hab auch schon mit dem Gedanken gespielt, statt DriveSnapshot die MS Lösung zu implementieren. Ich bin bisher allerdings nicht über ein Theoretisches Stadium hinausgekommen. Nachdem ich mir die mitgelieferten DriveSnapshot Pakete angesehen habe, bin in zu der Erkenntnis gekommen, dass das eigentlich gar nicht so schwierig sein dürfte. Denn dort wird auch nichts anderes gemacht, als scriptgesteuert die Drivesnapshot.exe aufzurufen. Und ob ich dann imageX.exe, dism.exe oder eben Drivesnapshot.exe nehme, dürfte da dann ziemlich egal sein.

Wie gesagt, sind bisher nur theoretische Überlegungen da ich bisher nicht die Zeit hatte, das wirklich mal auszuprobieren. Aber ich sehe das auch so, wenn schon Imaging, dann die Methode von MS selbst. Zumal die Möglichkeiten (Indexing, Integration von Treibern und Updates usw.) ja wirklich Cool sind.
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Markus Zierer
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  #5  
Old January 18th, 2012, 14:42
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Antosch,
gegen die Methode spricht absolut nichts. Man sollte halt nur regelmäßig das Image mal aktualisieren... aktuelle Patches rein, Flash Player etc. und natürlich bedenken, was für Software man NICHT mitinstallieren sollte, bzw. generalisieren muß. (Virenscanner, VPN Client, Centennial, DSM Client)

Ansonsten... passt. Kann man auch schön Unattended mit einem PreOS Package sich selbst zusammen bauen. Ein paar Variablen mit rein, und fertig ist das Batch.

Für einen Rollout hab ich das ganze auch so runterkomprimiert und hingebatcht, dass das ganze über ne Bootfähige DVD läuft.. man wird beim start nur nach nem Rechnernamen gefragt, der Rest rennt komplett automatisch durch, inkl. Aufnahme in die Domäne. War der kundenwunsch aus Angst vor Netzauslastung. Die Techniker mussten nicht mal in der DSM Konsole rumfummeln

Und @Frank: Mit Windows XP sollte das auch funktionieren. Zumindest kann man während dem Sysprep eine Unattend.txt hinlegen, die beim ersten Booten abgearbeitet wird. Zwar hat man dort einen reduzierten Funktionsumfang im vergleich zur unattend.txt bei einer "frischen" installation, aber es geht. Hab zwar noch kein XP mit ImageX abgezogen, aber mit ner anderen Imaging Lösung... Image aufspielen, die unattend.txt via pre-os-package ablegen... fertig.
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- Nico Schmidtbauer
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  #6  
Old January 18th, 2012, 14:54
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Hi Nico,
Quote:
@Frank: Mit Windows XP sollte das auch funktionieren...
Hmm, kapier ich nicht wie?

Also jetzt von der lizenzrechtlichen Seite mal abgesehen (dass es laut EULA des WAIK nicht erlaubt ist, mit PE 3.0 ein XP zu deployen), wie soll das funzen deiner Ansicht nach?

Die XP Sourcen waren ja einzelne Dateien und kein WIM-File. D.h. wenn ich ein Wimfile abziehe, mach ich definitiv ein Imaging. Dann isses aber so, dass es sich um ein Imaging handelt wie es auch bei DriveSnapshot, Acronis oder welchem Imager auch immer, gemacht würde, d.h. es läuft definitiv kein Unattended Setup, Treiber werden ggfs. nicht richt integriert (gerade Mass Storage Geschichten) etc....

Bei Win7 ist der Setup.exe völlig egal, ob es sich um ein "original Microsoft-WIM" oder ein "selbstgebautes" handelt.

Naja, ist aber Detail-Gedöns ;-)

Grüße Frank
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  #7  
Old January 18th, 2012, 15:03
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warum so kompliziert ?
mitgeliefertes imaging template kopieren, drivesnapshot durch gewünschtes imaging programm ersetzen, passende files in das ossetupfilepackage packen -> fertig
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  #8  
Old January 18th, 2012, 15:07
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Müsste mich täuschen, aber mit einem WinPE2.0 / WAIK für Vista ist es Lizenzrechtlich OK, und ImageX gabs da auch schon.

Sorry, ja... hab mich etwas unverständlich ausgedrückt glaub ich. Ich meinte nicht, dass man die OS Sourcen austauscht, sondern eher Imaging im klassischen Sinne macht mit ImageX. Sprich, das wim File dann auch auch anstatt dem OS Configuration Package aufspielen.

1. Partition und Format
2. Image zurückspielen via ImageX
3. Unattend.txt abglegen

So "komfortabel" wie Win7 ists natürlich nicht, aber Massenrollouttauglich

Aber ja, ob ich ImageX an der Stelle nehm, oder Drivesnapshot ist egal... wenn man Imaging Lizensen hat ;-)
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  #9  
Old January 18th, 2012, 15:11
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ich bin schon mal sehr erfreut, dass ich mit meiner idee nicht all zu weit weg von der realität bin

@Frank
diese methode war das resultat meiner überlegungen zum thema "windows 7 migration" für unser unternehmen. mittlerweile bin ich so überzeugt und begeistert von dem verfahren, dass ich diese strategie wohl beinehalten werden für tägliche windows 7 installationen.
windows xp wird bei uns weiterhin unattended verteilt. es würde sich kaum noch die xp deployment strategie zu überdenken, daher gilt die wim-methode tatsächlich nur für windows 7 deployment.
vielen dank, speziell an Dich Frank!

@NicoS
mit dem updaten der image stimme ich dir absolut zu. meine überlegung war dies vierteljährlich zu tun. wenn ich mir unser revisionierungsverhalten der standard pakete anschaue, würde sogar halbjährlich vollkommen reichen.
das einzige, was nach der os installation fällig wäre, wären die windows updates.
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  #10  
Old January 18th, 2012, 17:36
Markus.Zierer Markus.Zierer is offline
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@Antosch

Mit den "Nachteilen" einer Image basierenden Lösung ist das so ne Sache. Der eine sieht's als Nachteil, der andere als Vorteil.

Unbestritten ist der Geschwindigkeitsvorteil.

Nachteile sind in meinen Augen:

-höherer Pflegeaufwand des Images (bei jeder kleinen Änderung neues ziehen)
-höherer Aufwand für die Treiberaktualisierung
-im allgemeinen unflexibler

Ich für meinen Teil nutze nach Möglichkeit Unattended Setups. Nur wenn explizit höhere Geschwindigkeit gefordert ist, greife ich auf Imaging zurück. Aber das ist halt persönliche Geschmackssache.
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Markus Zierer
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